Bianca Vetter Foundation

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Afrika, Burkina Faso, TuaRes Stiftung

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06.04.2020

COVID-19-Krise: TuaRes verteilt Lebensmittel zur Versorgung von 4000 Personen in Burkina Faso

Stand heute gibt es 261 bestätigte COVID-19 Infizierte in Burkina Faso und 14 Todesfälle und die Zahl der Infizierten steigt schnell weiter an. Seit dem 16. März sind die Schulen geschlossen und die burkinische Regierung hat weitere Beschränkungen eingeführt. Um die Bedrohung durch die Pandemie zu verlangsamen, wurden Märkte und Geschäftsräume offiziell geschlossen und große Versammlungen verboten. Es gibt jetzt eine Ausgangssperre, Reiseverbote und die betroffenen Orte wurden unter Quarantäne gestellt. Diese Maßnahmen stellen eine erhebliche Belastung für den Großteil der Bevölkerung dar. Das Gesundheitssystem des Landes ist schwach. Für die Mehrheit der Menschen, die im informellen Sektor tätig sind, ist „soziale Distanzierung“ nahezu nicht umsetzbar. Die Krise wird die Schwächsten in dramatischer Weise treffen. Sie haben keine Ersparnisse oder irgendeine Form der sozialen Sicherung. Ihr täglicher Lebensunterhalt hängt davon ab, ob sie ihr Geschäft oder ihren Handel betreiben können und dies wird sie wiederum einem größeren Gesundheitsrisiko aussetzen. Mit der Verschärfung der Krise werden den Familien schnell die Nahrungsvorräte ausgehen. Da die Schulen geschlossen sind, kann TuaRes die Mädchen nicht mit ihren täglichen Schulmahlzeiten versorgen. Zur Stunde verteilen wir Reissäcke und Seife an 700 Familien von Tua-Res-Mädchen und rechnen damit etwa 4000 Personen zu erreichen. Wir führen auch eine Informationskampagne durch, die von lokalen Persönlichkeiten unterstützt wird, um Informationen über Gesundheit und Sicherheit zu verbreiten. TuaRes fördert auch einen Fonds für Mütter als zusätzliche Finanzierungsquelle. Damit können sie täglich Gemüse einkaufen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Unterstützung die richtige Hilfe sein wird und eine enorme Wirkung erzielt. Wir sind unserem Team in Burkina Faso sehr dankbar, dass es diese Verteilung koordiniert. Alle Mitarbeiter werden mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln ausgestattet damit sie sich während dieses Einsatzes nicht selber anstecken. Unsere Büros in München und Ouagadougou und unsere Begegnungsräume in den Schulen vor Ort bleiben bis auf Weiteres geschlossen, aber alle Mitarbeiter arbeiten im homeoffice weiter. Wir stehen regelmäßig über Skype in engem Kontakt.